jedes jahr werden weltweit 150000 herzklappen-implantate verpflanzt und trotz langjähriger
forschung arbeiten die derzeit zum einsatz kommenden produkte noch nicht zufriedenstellend.
entweder benötigen die patienten lebenslange medikation bei mechanischen prothesen oder
sie nehmen wegen der eingeschränkten langlebigkeit von
bioprothesen aus schweineherzen eine mögliche zweitoperation in kauf.
für die weiterentwicklung der implantate ist ein detailiertes verständnis der
funktionsweise von herzklappen zwingend erforderlich. dieses wissen wird in zahlreichen
experimenten erworben. es ist jedoch schwer ein realistisches bild unter lebensbedingungen
zu erhalten, da alle experimente diese bedingungen unweigerlich ändern.
hier können computersimulationen von herzklappen abhilfe schaffen und den einblick
in deren verhalten vertiefen.
im rahmen einer Master of Science arbeit in angewandter mathematik an der
Universität Kapstadt
arbeitete Thorsten M. Koch an einer finiten elemente computersimulation der aorten-klappe.